Zweck der Stiftung ist es .. ... “das Schloss Eutin mit Museumsinventar, Orangerie, Schlossgarten und Schlossgärtnerei im Sinne des hohen kulturellen und geschichtlichen Ranges für das Land Schleswig-Holstein und der Tradition des Hauses Oldenburg zu erhalten und zu nutzen sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, welcher das Schloss mit den Ausstellungsräumen des Museums, der Schlosskapelle und dem Rittersaal sowie den dazugehörigen Grundstücken in vielfältiger Weise zur Verfügung steht. Die Stiftung Schloß Eutin wurde 1992 gegründet. Das Haus Oldenburg brachte das Schloss, große Bestände des originalen Inventars sowie den Schlossgarten samt Küchengarten und Gebäuden in beiden Gartenbereichen ein, das Land SH verpflichtete sich, die anstehenden Sanierungs- und Restaurierungskosten zu übernehmen. Die Bundesrepublik Deutschland, aber auch weitere Stiftungen (u.a. die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sowie der Denkmal- fonds SH, aber auch die Kulturstiftungen der Sparkasssen Holstein sowie Schleswig- Holstein) förderten die groß angelegte Sanierungsmaßahme. Zahlreiche Spenden von Vereinen und Verbänden wurden durch großzügige Privatspenden ergänzt. 1997 wurde im Südflügel der Vierflügelanlage der Museumsbetrieb wieder aufgenommen, 2006 fanden die umfangreichen Instandssetzungenarbeiten mit der feierlichen Übergabe des Hauses an die Öffentlichkeit ihren Abschluss. Der Vorstand der Stiftung Schloß Eutin wird aus einem Mitglied des Herzoglichen Hauses und einem Mitglied des Bildungs- und Kultusministeriums des Landes SH gebildet. Derzeit ist er durch Christian Herzog von Oldenburg sowie Staatssekretär Eckard Zirkmann besetzt. Der Stiftungsrat besteht aus sechs Mitgliedern. Er wird von Mitgliedern der herzoglichen Familie sowie Vertretern der öffentlichen Hand gebildet. Dem Landrat des Kreises Ostholstein steht Kraft Amtes der Vorsitz zu.
Schloss Eutin