AUSSTELLUNGEN

Als lebendiger Kulturort in der Holsteinischen Schweiz ergänzt die Stiftung Schloss Eutin das Schlossmuseum um wechselnde Sonderausstellungen und die Instrumentenausstellung DIE KLANGVOLLE WELT DES HORNS.

ZOH_+500

Zukunft_OH+500 – Ein partizipatorisches Kunstprojekt in Ostholstein

Was wäre, wenn wir heute 500 Jahre in die Zukunft schauen könnten? Wie würde Ostholstein im Jahre 2519 aussehen? Wie ginge es der Demokratie? Wie würde sie aussehen – die Mobilität, die Ernährung, die Politik, die Wohnsituation, die Bildung, die medizinische Versorgung oder Freizeitgestaltung? Wie stünde es um den Klimawandel? Würde es noch Museen geben? Wie würden diese aussehen?

Ausgehend von der Fragestellung nach der fernen Zukunft in 500 Jahren, hatten die Initiatorinnen Helene von Oldenburg, Künstlerin und Kuratorin und Kathrin Langenohl, Kunsthistorikerin und Kuratorin, alle zum Mitmachen eingeladen, die sich mit Ostholstein verbunden fühlen. Einheimische, Besucher, Durchreisende und Ostholstein-Fans jeden Alters konnten ihren Vorstellungen, Erfindungen, Hoffnungen, Wünschen und/oder Befürchtungen Ausdruck geben und sie in öffentlichen Präsentationen mit anderen teilen.

Für die visionären Auseinandersetzungen mit der Zukunft – umgesetzt in Bildern, Skizzen, Fotos, Filmen, Objekten, Texten und Tönen – öffnen sechs Museen und Kulturorte in Ostholstein ihre Räume und zeigen die Ergebnisse:
das zeiTTor Museum Neustadt, das Rathaus Oldenburg in Holstein sowie das Oldenburger Wallmuseum, die Stiftung Schloss Eutin, die Petersdorfer Schule und das KULTurlabor auf Fehmarn.

Sie vernetzen damit KünstlerInnen, BesucherInnen, Institutionen und Orte in Ostholstein.
Das partizipatorische Projekt ist ein Experimentierfeld, das Zukunftsvisionen ermöglicht und Möglichkeiten für vielschichtige Prozesse bietet. Die eingereichten Arbeiten werden im August 2019 in vier Ausstellungen in Eutin, Neustadt, Oldenburg und Petersdorf/Fehmarn fast zeitgleich gezeigt. Das Projekt wird von der Ulbrich Stiftung und der Stadt Oldenburg unterstützt.

Die klangvolle Welt des Horns

++ Hinweis: Aufgrund von Bauarbeiten ist die Ausstellung zurzeit geschlossen. ++

Luren-Nachbauten aus Tellerup, der Schofar aus Israel oder Querhörner aus Afrika: Die kulturgeschichtliche Bedeutung des wohl ältesten instrumentalen Begleiters des Menschen ist groß, genauso wie dessen Material- und Formenvielfalt.

Die Ausstellung „Die klangvolle Welt des Horns“ zeigt die Neupräsentation der Hornsammlung von Prof. Uwe Bartels und Manfred Hein.

Hier wird die Entwicklung des Horns vom einfachen Signal- und Kommunikationsmittel bis zum Konzertinstrument musikalisch und anschaulich nachvollziehbar.

Mit freiem Blick in den englischen Landschaftsgarten findet die umfangreiche Sammlung in der zweiten Etage von Schloss Eutin seit Oktober 2016 ihre neue Heimat.

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