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Das Altargemälde der Schlosskirche

Das Gemälde wurde nach Rembrandts „Kreuzabnahme“ von 1633 gemalt. Diese Kopie entstand vermutlich nach einem Kupferstich, da die Darstellung spiegelverkehrt ist. Die Komposition folgt dem klassischen Dreiecksaufbau. Randfiguren und die Stadt im Hintergrund liegen im Dunkeln, während gleißendes Licht auf den leblosen Körper Jesus und die Personen fällt, die ihn vorsichtig vom Kreuz nehmen. Besonders ist auch der Rahmen, der von Theoder Allers, dem bedeutendsten Schnitzers des Hochbarocks in Schleswig-Holstein, gefertigt wurde. Der Rahmen zeichnet sich durch ein besonders reich geschnitztes, vollplastisches Akanthusblattwerk aus. Mittig oben präsentieren zwei Putten die Hoheitszeichen des Fürstbischofs, eine Mitra für die geistlich-bischöfliche Macht und eine Krone für die weltlich-fürstliche Macht. Unten halten zwei Putten die Abendmahlsutensilien Kelch und Schale.