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Tapete, Ende 18. Jahrhundert, Frankreich

Als Vorzimmer zum großen Speisesaal hatte das Tapetenzimmer die Funktion eines Gesellschaftssalons. Die prächtige Tapete aus dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde mit Holzmodeln auf Papier gedruckt. Für jede Farbe wurde ein eigener Druckstock verwendet. Einhundertfünfzig Jahre später wurden die prächtigen Vasen, Girlanden und Blumenbouquets sowie die Supraporten mit Darstellungen von Wäscherinnen und Fischern ausgeschnitten und auf die türkisblau grundierten Wandfelder geklebt. Fehlende Bordüren wurden in Schablonentechnik nachproduziert und ergänzt.